Alle Beiträge von Martin

Maxim und Martin

Das Schachen-Zeltlager verbindet! Teilnehmer finden auf der Freizeit neue Freunde, Mitarbeiter ab und an sogar den Partner für Ihr Leben. Dass Freunde sein altersunabhängig ist, beweist das musikalische Projekt von Maxim und Martin.

Die beiden haben sich auf dem Schachen 2012 kennen gelernt und bald gemerkt, dass sie ein großes Hobby – nämlich das Musik machen – verbindet. Martin lag schon immer das Singen mit den Teilis und die Musik auf dem Schachen am Herzen und er erkannte Maxims Talente. Daraus entwickelte sich ein gemeinsames musikalisches Projekt: „Maxim und Martin“. Während Martin ein Faible für Synthesizer und Gesang hat, ist Maxims Lieblingsinstrument die Gitarre, auch für’s Gesangsmikrofon ist er jederzeit zu haben.

Nach langem Basteln ist nun ihr erster gemeinsamer Song fertig: „Good Riddance (Ambient Version)“, eine sehr schöne Adaption des Greenday-Klassikers. Maxim und Martin lieben diesen Song, der auch im Lagerliederheft steht, aus dem auf der Freizeit kräftig gesungen wird. Auf dem Schachen, da erlebt jeder Mitarbeiter und Teilnehmer einfach eine tolle Zeit, an die er sich im Leben gerne erinnert.

Schau doch einfach in Maxim und Martins Website rein und hör Dir den Song an!

Schachen 2012 – Sing it!

Eine ganz wichtige Komponente unseres Zeltlagers ist das gemeinsame Singen. Dazu gibt es jedes Jahr eine neue Ausgabe unseres Lagerliederhefts, kurz LLH genannt. Das LLH wurde über all die Jahre sehr liebevoll gestaltet und immer wieder aktualisiert. Es umfasste in diesem Jahr 65 Songs von christlich über Neue Deutsche Welle hin zu rockig.

Zum Singen am Lagerfeuer, im Essenszelt oder in der großen Jurte gehört natürlich auch eine Gitarre. Dieses Jahr hatten wir mit Domi, Silas und Merlin gleich 3 Saitenexperten an Bord, die all die schönen Songs stimmungsvoll begleiteten.

Singen leicht gemacht mit bester Gitarrenunterstützung

Wissenschaftliche Studien haben bewiesen, dass das Singen nicht nur Spaß macht, sondern auch gesund ist: Wer singt, ist körperlich und seelisch gesünder, ist zufriedener, ausgeglichener und zuversichtlicher, hat ein größeres Selbstvertrauen, ist einfühlsamer, hilfsbereiter und friedlicher.

In einer großen Gruppe wie auf dem Schachen-Zeltlager fällt es leicht, seiner eigenen Stimme beim Singen Raum zu geben. Wie das klingen kann, wenn jeder alles gibt, haben wir morgens nach dem Frühstück mal aufgenommen:

good_riddance.mp3

Schachen 2012 – Der Kiosk-Hit

Unser Lagerkiosk ist in der kleinen Jurte beheimatet. Dort bietet das Kiosk-Team nach dem Abendessen kleine Leckereien und Getränke an. Dieses Jahr hatte ein Getränk Kioskpremiere und schlug gleich voll ein: das „Seezüngle“, eine BIO-Limonade mit Plopp-Verschluss, in den Sorten Träuble, Kirsche und Birne.

Ein echter BIO-Pirat empfiehlt natürlich „Seezüngle“.

Davon mussten wir gleich 2x nachbestellen – eine willkommene Abwechslung abseits der anderen Durstlöscher wie Apfelschorle, ACE-Saft & Co. Manche Schachianer konnten davon gar nicht genug bekommen. Das kann dann aber Folgewirkungen haben, wie unser verstecktes Mikrofon eindrucksvoll beweist:

gang_zum_waschhaus.mp3

Schachen 2012 – Die Interviews

Auf der Schachenfreizeit haben unsere rasenden Reporter Domi und Philipp keine Kosten und Mühen gescheut, um hochrangige VIPs für ein exklusives Interview vor das Mikro zu bekommen. Viel Spaß beim Lauschen!

Domi im Gespräch mit einem sehr erfahrenen Schachianer

Domi im Interview mit Simon Last:

simon_last_interview.mp3

Domi im Interview mit René Ehrler:

rene_ehrler_interview.mp3

Philipp hat sich einen ganz dicken Fisch geangelt.

Philipp im Interview mit Stephan Sohn:

stephan_sohn_interview.mp3

Schachen 2012 – Das Abbaulager

Nachdem am Vormittag des letzten Freizeittages bereits alle Teilizelte und Jurten abgebaut waren, blieb den Mias der Rest des Tages zum ausgelassenen Feiern. Am folgenden Tag wurden dann alle übrigen Zelte abgetragen, dazu gehörten die Mitarbeiterzelte und einige Großzelte. Schließlich blieb nur noch das leergeräumte Materialzelt übrig als Schlafplatz für die letzte Nacht der Mias auf ihrem Berg. Am Tag darauf wurden noch die letzten Aufräumarbeiten getätigt, und gegen Mittag verließen dann auch die Mias ihren Schachen – den Ort, an dem sich Himmel und Erde berühren.

Wo sind all die vielen Zelte hin? – Unser Zeltplatz kurz vor Abfahrt der Mias

Es bleibt die Erinnerung an eine wunderschöne Freizeit 2012, die ohne all die engagierten Mias sicher nicht möglich gewesen wäre! Ein ganz herzlicher Dank geht daher an Stephan, Nadine und Domi vom Leitungsteam, an Julian, Sven, Moritz, Daniel und Jonas vom Küchenteam und an Silas, Johanna, Robin, Chrissi, Tobse, Julia, Martha, Meike, Raphael, Cedric, Martin, Jenni, Merlin, René, Svenja, Niklas, Philipp, Marina und Simon von den Zeltgruppenteams.

Natürlich gäbe es aber auch keine Schachenfreizeit ohne unsere Teilis – auch ihnen gilt ein Dankeschön für ihren Besuch! Wir hoffen, es hat Euch oben auf dem Schachen gefallen und Ihr hattet eine tolle Zeltlagerzeit. Wenn es Euch super gefallen hat: Kommt nächstes jahr wieder! Und bringt gleich noch ein paar Freunde mit! SCHACHENTEILNEHMER – DRAN, DRAUF, DRÜBER!

Schachen 2012 – Der 10. Tag

Der letzte Tag der Schachenfreizeit begann mit der Aufwachaktion „Wer hat Angst vor Captain Blackbeard’s Crew?“ Da sich das Fangen bzw. Fortlaufen hauptsächlich in der Hocke abspielte, hatte der ein oder andere am Tag darauf sicher Muskelkater in den Oberschenkeln.

Wie in den meisten Jahren zuvor spielte das Wetter prima mit, sodass wir am Vormittag gemeinsam mit den Teilis deren Zelte komplett abbauen konnten. Darüber hinaus schafften wir es sogar noch, die schwarzen Jurten wieder einzutüten. Jeder Teili erhielt als Andenken an die Schachenfreizeit ein schwarzes T-Shirt mit Schachen-Logo. Viele nutzten dessen Rückseite für Unterschriften von Mias und (neu gewonnenen) Freunden.

Dann war die Zeit für Zeltgruppenfotos im Atrium gekommen.

Gruppe 1: NASIJOS CREW
Gruppe 2: BERGPIRATEN
Gruppe 3: PIRATOS
Gruppe 4: πRATEN
Gruppe 5: SCHALUPPENRÄUBER
Gruppe 6: BLACKBEARDS
Gruppe 7: MASIPH-CREW

Nach einer Stärkung mit einem leckeren Suppeneintopf sangen wir im Atrium noch einmal gemeinsam ein paar Lieder aus unserem schönen Lagerliederheft. Dann hieß es für die Teilis endgültig Abschied nehmen vom Schachen. Der Bus war bereit zur Abfahrt und kurz davor gab es zahlreiche herzliche Umarmungen zwischen den Schachianern. Mit La Ola-Wellen wurden die Teilis vom Mia-Team verabschiedet. 10 tolle Tage voller Abenteuer in einer großen Gemeinschaft waren wie im Flug vergangen. Auf ein Neues in 2013!

„Drück Dich!“ – Der Abschied vom Schachen, den Mias und Freunden fällt nicht leicht.
Die La Ola-Welle rollt – Danke Teilis, dass Ihr dabei wart!

Schachen 2012 – Der 9. Tag

Auf dem Morgenprogramm des 9. Tages stand die dritte und letzte Einheit an Workshops. Da einigen Bastelworkshops bereits das Material ausgegangen war, wurde nun der Akzent auf mehr sportliche Aktivitäten gesetzt. Insbesondere das Beach-Volleyball fand regen Zulauf, wo 4 Mannschaften aufeinander trafen. Wem eher nach Abspannen zumute war, konnte im neuen „Chillen mit Jenni“-Workshop Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen ausprobieren und Fantasiereisen unternehmen.

Zeit zum Relaxen in Jennis Chillout-Lounge

Nach einer guten Portion Käsetortellini ging’s dann am Nachmittag weiter mit dem Talentschuppen. Teilis konnten sich dabei witzige, musikalische, sportliche und kreative  Programmpunkte für den nachfolgenden Abschlussabend ausdenken und erarbeiten. Sie wurden dabei von Mitarbeitern unterstützt. Einige weitere Teilis kümmerten sich um die festliche Dekoration unseres Atriums.

Nach dem Abendessen war es dann soweit, der Abschlussabend nahm seinen Lauf. Die Teilis hatten sich viel Mühe gegeben mit Showelementen à la „Schlag den Mia“ oder „Herzblatt“, mit flotten Tanz- und Sketcheinlagen und eigenen musikalischen Beiträgen. Die Mias sangen zur Melodie von „Indianer“ ein Loblied auf die Schachengemeinschaft. Vom Leitungsteam bekamen sie für Ihr großes ehrenamtliches Engagement jeweils einen mit Schachen-Logo schön bestickten Kuschelteppich überreicht. Alle Mias einschließlich des Leitungstrios wurden von den Teilis eifrig beklatscht.

Das Atrium zeigte sich am Abschlussabend festlich geschmückt.
Und eins… und zwei… beim Showtanz ging’s rund.
Einige ältere Teilis spielten mit Mias eine lustige Runde „Herzblatt“.

Zum Tagesabschluss wurde auf dem benachbarten Zeltplatz ein riesiges Lagerfeuer entfacht. Vor uns flackerte das wärmende Feuer, das immer wieder Funken gen Himmel schickte, an dem alle Sterne friedlich versammelt waren. Zum Schluss stimmten die Mias mit Gitarrenbegleitung das schöne Abendlied „Von guten Mächten“ an. Es war ein sehr ergreifender Moment für alle Schachianer. Das Schachenfeeling war nun mitten in und ums uns! Es folgte für alle Teilis die letzte Nacht in diesem Jahr an dem Ort, wo Himmel und Erde sich berühren.

Das große Abschlussfeuer – ein bewegender Höhepunkt für alle Schachianer

Drei musikbegeisterte Teilis erdachten sich zur Melodie von „Land of Green“ einen sehr schönen Schachensong. Er weckt viele Erinnerungen an unsere Schachenfreizeit!

Leinen los – ab aufs Floß

Schachen 2012 – Der 8. Tag

Hauptprogrammpunkt des 8. Tages war die Stadtrallye in Münsingen. Als Muntermacher gab’s zunächst die witzige „Keksmampf-Pfeif-Tütenaufblasplatz“-Stafette. Nach dem Frühstück leiteten 2 Piraten mit hessischem Akzent die Stadtrallye thematisch ein. Nach kurzer Wartepause schnauften dann zwei Busse den Schachen hinauf und nahmen unsere 8 Gruppen mit nach Münsingen.

Dort galt es zahlreiche Aufgaben und Fotorätsel zu lösen. Dabei wurde die Interaktion mit der Bevölkerung und den Geschäften von Münsingen groß geschrieben. Unser Einleitungssatz „Wir kommen vom Schachen und machen da ne Zeltlagerfreizeit…“ öffnete ihre Herzen im Nu und so machten sie prima beim Stadtspiel mit.

Ein beliebtes Gruppenbildmotiv bei der Stadtrallye: Kecke Jungs in Damenschuhen
Kreativ gelöst: „Macht ein möglichst originelles Gruppenbild von Euch in einem Brunnen stehend.“

Eine Aufgabe bestand darin, ein 50ct-Stück gegen immer höherwertigere Gegenstände einzutauschen. Eine Gruppe brachte doch glatt ein gut erhaltenes altes Fahrrad mit hoch auf den Berg. Dort leistete es gute Dienste, wenn ein Mitarbeiter mal schnell vor ins Waschhaus musste. 😉

Was man für ein 50ct-Stück am Anfang nicht alles eintauschen kann… Klasse!

Ziel der Stadtrallye war es, eine Schatzkiste zu finden und den Inhalt zu heben. Dem standen 8 Schlösser entgegen, deren Schlüssel anhand von GPS-Koordinaten in ganz Münsingen verstreut gefunden werden mussten. Mit vereinten Kräften gelang es den Teilis, diese Aufgabe rechtzeitig zu lösen, bevor uns die Busse wieder hoch auf den Schachen fuhren.

Ausgelassene Stimmung beim Treffpunkt Spielplatz CVJM-Heim…
… danach wurde dann gemeinsam der Schatz gesucht, gefunden und gehoben.

Auf dem Zeltplatz verwöhnte uns die Küche mit einem sehr leckeren 3-Gänge-Abendessen mit allem, was das Herz begehrt. Nach einer actiongeladenen „Tau“-Szene, dem abschließenden dritten Teil der Lagergeschichte und gemütlichem Singen am Lagerfeuer fielen alle wieder müde und um viele Erfahrungen reicher in ihre Schlafsäcke.

Mmmmhhh… das Abendessen war absolut deluxe!
Was wäre der Schachen ohne das gemeinsame Singen am Lagerfeuer?

Schachen 2012 – Der 7. Tag

Unser 7. Tag stand im Zeichen der Lauterspiele. Als Morgenaktion gab’s den „Sitz-auf-den-Oberschenkeln-des-Hintermanns-Kreis“. Nach dem Frühstück wanderten wir dann vom Zeltplatz runter ins Lautertal zum Piratentrainingscamp. Hier waren 9 verschiedene Stationen aufgebaut, an denen sich die jungen Piraten in Gruppen beim Enterhakentraining, Lauter mit Slackline und Hilfsseil überqueren, Boot entern oder Piraten-WC-Bau beweisen konnten.

Zu richtigen Piraten gehört auch die richtige Körpersprache.

Auf der Liegeweise an der Lauter machten wir Mittagsrast, die Küche brachte uns leckeres Currygeschnetzeltes. Am Nachmittag gings weiter mit dem Piratentrainingscamp, bis schließlich alle ihr Piratendiplom in der Tasche hatten. Zu Fuß ging’s dann wieder zurück den Berg hinauf auf unseren Zeltplatz.

Auch das Schiffe entern will gelernt sein und wird im Piratencamp geübt.

Nach einem guten Vesper und einer weiteren „Tau“-Szene begann dann der „Offene Abend“. Hier gab’s verschiedene Angebote wie ein Casino mit Armdrücken oder Kartenspielen, einen Wahrsager, eine kleine Nachtwanderung und eine Chillout-Lounge, die alle Teilis nach eigenem Wunsch wahrnehmen konnten. Der Abschluss fand dann in der Disco-Jurte mit Saftbar statt. Mit viel Schwung ging’s also an diesem Abend in die Federn.

Im Casino konnte man seine Taler rasch vermehren aber auch loswerden.
Auch ein Pirat muss mal abspacken und abhotten… 😉

Schachen 2012 – Der 5. Tag

Wie jedes Jahr begann der Sonntag auf der Schachenfreizeit eine Stunde später. Und er war unser „Verkehrt-herum-Tag“. Das zeigte sich gleich darin, dass es am Morgen statt Brot und Marmelade oder Cornflakes ein kräftiges Chili con Carne gab.

Am Vormittag fand dann die beliebte Lagerrallye im Stil des Brettspiels „Auf Achse“ statt. Die Teilis sollten immer wieder neue Waren von einer karibischen Insel zur nächsten transportieren, mussten sich dabei aber vor umherschwirrenden Patroullien in Acht nehmen, die ihnen oftmals einen Teil ihrer Einkünfte wieder abnehmen wollten. Außerdem galt es immer genügend Rückenwind (Sprit) dabei zu haben, um weitere Aufträge annehmen zu können.

Nach einem reichhaltigen Mittagessen mit Steaks, Würsten und Salat führte das Theaterteam am Nachmittag eine weitere Tau-Episode auf. Dann zogen wir zum Wald unterhalb des Schachens, um dort das beliebte Stratego zu spielen. Zwei Mannschaften in möglichst guter Tarnkleidung verfügen dabei über unterschiedliche Truppeneinheiten. Treffen diese im Spiel aufeinander, nimmt der höherrangige Spieler den anderen mit in sein Lager, das zu Beginn mit einem Schutzwall aus Waldmaterial versehen wurde. Aufgabe der Spione ist es, die im gegnerischen Lager gefangenen Einheiten zu befreien. Werden alle drei Spione oder die Fahne (eine Spezialeinheit) gefangen, ist die Spielrunde vorbei.

Stratego: Die „Gefangenen“ halten sich an der Hand, um alle gemeinsam vom Spion gerettet zu werden.
Stratego: Strategiebesprechung beim grünen Team
Stratego: Das Versteck für die Fahne ist meistens sehr ausgebufft.

Im Abendprogramm nach dem Verkehrt-herum-Frühstück hielten wir dann einen Gottesdienst unter dem Motto „Unter Gottes Zelt“ ab – für den Schachen mit seinem wunderschönen Sternenhimmel ein sehr nahe liegendes Thema. Raphael erzählte anschließend in der Jurte den zweiten Teil der Lagergeschichte. Schließlich ging es nach einer kleinen „Nacht-Aufweckaktion“ wieder ab in die Federn.